Die offizielle Umbenennung Burmas in Union of Myanmar erfolgte im Jahre 1989 durch das Militär. In der Landessprache heißt der Staat nun Pyindaungzu Thamada Myanma Naing-Ngan-Daw und wird wie folgt geschrieben:


Myanmar ist ein Vielvölkerstaat mit zahlreichen ethnischen Minderheiten. Zu diesen zählen unter anderem die Bergstämme der Kayah, Palaung, Pa Oo, Padaung, Jingpaw, Lisu, Akha, Hmong, Lahu, Yao (Mien), Rawang, Naga, Maru, Wa (Lweia), Nung, Lacheed, Azee, Hkahku, Yaywin, Lashi und viele andere mehr ...


Myanmar ist mit seinen 676.552 Quadratkilometern fast doppelt so groß wie die Deutschland, hat aber nur 49,36 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte ist daher mit 73 Einwohnern pro Quadratkilometer um einen Faktor 3 geringer als in Deutschland.

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Myanmar ist ein großes Land. Von Nord nach Süd sind es annähernd 2.150 km, von West nach Ost an der breitesten Stelle etwa 920 km. Der höchste Berg im Norden des Landes ist der Hkakabo Razi mit 5.881 m, der längste Fluß heißt Irrawaddi (Ayeyarwaddy) und besitzt eine Länge von 2.092 km.


Myanmar hat fünf geographische Nachbarländer, grenzt im Nordwesten an den Golf von Bengalen und im Südwesten an die Andaman Sea, während der Ayayarwaddy mit seinem mächtigen Delta in den Golf von Martaban mündet.

Das Land ist aufgeteilt in 7 Divisions, die vornehmlich von der größten Volksgruppe der Bhama (Burmesen) besiedelt sind und 7 States, in denen hauptsächlich Minderheiten wohnen.

Die 7 States   Hauptstadt   Die 7 Divisions   Hauptstadt

Rakhine (Arakan)
Chin
Kachin
Shan
Kayah
Kayin (Karen)
Mon
  Akyab
Hakha
Myitkyina
Taunggyi
Loi-kaw
Pa-an
Mawlamyine
  Sagaing
Tenasserim
Irrawaddi
Yangon
Bago
Magwe
Mandalay
  Sagaing
Tavoy (Dawei)
Pathein (Bassein)
Yangon (Rangun)
Bago (Pegu)
Magwe
Mandalay

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Myanmar ist ein armes Land; das wird ganz besonders deutlich, wenn man die Flächennutzung in Burma betrachtet. Nur 0,5 Prozent besteht aus Weideland. Auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen wird vornehmlich Reis angebaut.


Gemessen am Brutto-Inlandsprodukt, welches gegenwärtig bei 158 US$ je Einwohner liegt, zählt es zu den 10 ärmsten Ländern auf unserem Planeten.

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Myanmar ist ein buddhistisches Land. Mit Ausnahme des Mon-State, wo die ceylonesische Form des Hinayana-Buddhismus praktiziert wird, sind die übrigen Landesteile vom Theravada-Buddhismus geprägt.


Im Zusammenleben mit anderen Religionen gibt es keine Probleme. Christliche Minderheiten leben vor allem im Kachin-State, im Chin-State und im Karen-State, während die meisten Muslime durch die Grenznähe zu Bangladesch im Arakan-State leben.




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